Dienstag, 9. Februar 2016

St. Peter-Ording (reloaded) oder Where to stay?

Ok, ich gebe es zu: ich bin ein Wiederholungstäter. Also nicht das einer denkt, ich wäre nicht offen für Neues - im Gegenteil. Jedoch stehen momentan einige viele Änderungen bei mir an, die nicht nur sehr aufregend sind, sondern auch für ziemlich viel Wirbel sorgen: Daher ist es auch schön etwas Bekanntes wieder zu sehen.
In Hamburg zu wohnen, hat den unschlagbaren Vorteil, sehr schnell am Meer sein zu können und auch wenn ich diese Möglichkeit viel zu selten nutze,
Vergangenes Wochenende brauchten Kopf und Seele ein wenig Brise und so wurde alles schnell ins Auto gepackt und nach 1,5 Stunden die Gummistiefel im Sand vergraben :-)



Da wir im Dezember so tolle Erfahrungen mit der Unterkunft gemacht haben, gab es auch keine lange Recherche und Abwägungszeit. Das Wetter ließ nicht so tolle Sonnenuntergangsfotos wie beim letzten Mal zu, daher würde ich euch gerne unsere Unterkunft einmal vorstellen:

Das Beach Motel war eigentlich eher ein Zufallstreffer: vor ein paar Jahren verschlug es Herrn F und mich schon einmal nach St. Peter-Ording. Das schöne an diesem Ort ist, dass es in den Wintermonaten absolut ruhig ist. Es sind zwar immer noch viele Menschen unterwegs, jedoch verliert es sich an dem weitläufigen Strand sehr. Nachteil ist jedoch, dass viele Geschäfte und vorallem Restaurants Betriebsferien haben und die Auswahl an Abendessensmöglichkeiten doch sehr eingeschränkt ist. Unsere damalige Ferienwohnung lag etwas abseits des Zentrums, daher war die Auswahl noch ein wenig mehr eingeschränkt. Einen Abend liefen wir am Restaurant dii:ke vorbei. Da uns die (Tages-) Karte zusagte, gingen wir hinein. Herr F entschied sich für den Grünkohl mit Kokosmilch, Ingwer und Fisch. Klang ziemlich fancy, aber - hui - auch wenn ich nicht der Grünkohllieber bin: das war echt lecker! Ich weiß leider nicht mehr was ich hatte, aber ich war von dem Interior sehr angetan: sehr maritim, jedoch ohne Kitschig zu wirken. Teilweise sitzt man sogar an einem von Sand umgegebenen Tisch.
Da das Restaurant direkt an das Motel angeschlossen ist, informiert man sich natürlich aus Neugier auch ein wenig darüber.

Als bei uns vor Weihnachten feststand, dass wir noch ein paar Tage aus der Großstadt "flüchten" wollten, erinnerten wir uns an das Motel und wie das im heutigen digitalen Zeitalter so ist, ging die Buchung dann ganz fix.

Bei unserer Ankunft wurden wir sehr freundlich und offen begrüßt. Im Hotel herrscht generell das "Du", wodurch man sich sehr schnell heimisch fühlt. Bei unserem ersten Besuch buchten wir ein Basic Zimmer mit Balkon. Da geteilte Freude gleich doppelte Freude ist, nahmen wir bei unserem zweiten Besuch Frohlein Schmidt mit und erhielten ein Loft Zimmer mit Balkon. Dieses Zimmer ist eigentlich auch nur für zwei Personen ausgelegt, jedoch wurde das Sofa sehr bequem als Bett umfunktioniert, so dass es an nichts mangelte.
Basic Zimmer
Zum Bett umgebautes Sofa
Die Zimmer waren super sauber und sollte es an etwas fehlen (z.B. Wasserkocher) konnte dies Problemlos an der Rezeption ausgeliehen werden.
Blick vom Balkon

Und auch wenn es hieß, dass unser Zimmer "Landblick" haben sollte, ging der Blick doch eher Richtung Düne und Meer :-)

Das Frühstück konnte individuell dazu gebucht werden und beinhaltete alles was das Herz begehrte: Kaffee ohne Ende, Brötchen, Aufschnitt, Obst, Ei, Pancakes,....
Auch auf Lebensmittelunverträglichkeiten (Glutenfrei,...) wird hierbei geachtet. Nur der Saft ist nicht ganz so lecker (schmeckt etwas sehr süß und künstlich). Dies gehört jedoch in die Kategorie "meckern-auf-hohem-Niveau")
Frühstücksraum morgens, Aufenthaltsraum tagsüber, Bar am Abend
Auch Müsli gehört zum Frühstück - und nicht nur meine süße Kindheitserinnerung ;-)
Das Motel bietet auch themenorientierte Suiten (z.B. die Fatboy - Suite mit einem riesengroßen Hasen!!!) und einen Spa-Bereich an, den wir leider aus zeitlichen Gründen noch nicht nutzen konnten. Aber man kann ja noch ein paar mal zurück kommen ;-)

Ein paar mehr Strandbilder gibt es hier und bei Instagram.

Wer von euch war schon einmal in St. Peter-Ording und wo habt ihr gewohnt?

Habt eine schöne Woche!


Dieser Post wurde weder gesponsert, noch in irgendeiner anderen ähnlichen Art und Weise vom Beach Motel oder dem dii:ke unterstützt. Er spiegelt voll und ganz meine eigene persönliche Meinung und Empfindung wieder.

Donnerstag, 17. Dezember 2015

Cornflakesplätzchen

Es gibt ein Rezept, welches sich seit Jahren neben Spritzgebackenem und Co einen Keksdosenplatz sichert: Die kleinen Plätzchen sind simple und benötigen nur wenige Zutaten für ihr Suchtpotential. Daher wurde die erste Runde bereits verputzt und ich muss für Nachschub sorgen :-)

Es finden sich zusammen:

125
gPalmin
125
gPuderzucker
50
gKakaopulver (ungesüßt)
2
TLInstant-Kaffeepulver
200
gCornflakes
  1. Das Palmin im Wasserbad komplett schmelzen lassen.
  2. Währendessen Puderzucker (am Besten gesiebt) mit dem Kakaopulver und dem Instant-Kaffeepulver vermengen.
  3. Nach und nach das geschmolzene Palmin der Mischung hinzufügen.
  4. Nun werden die Cornflakes der Masse untergehoben bis alle Flakes gleichmäßig bedeckt sind. 
  5. Mit Hilfe von zwei Teelöffeln werden nun kleine Häufchen auf einem mit einem mit Backpapier ausgelegtem Untergrund (z.B. Backblech) geformt.
  6. Bei kühleren Außentemperaturen nun knapp 15 Minuten auf dem Balkon oder der Terrasse fest werden lassen.
Die Cornflakesplätzen können in einer Dose gut eine Weile überleben - Erfahrungsgemäß gehören sie jedoch zu einer bedrohten Art ;-)
Wichtig ist nur, dass sie nicht zu warm werden, da sie sonst schmilzen.



Viel Spaß

Dienstag, 15. Dezember 2015

St. Peter-Ording

Was macht man am Besten kurz vor Weihnachten? Richtig, man fährt weg! Weg von Weihnachtsstress, weg von Einkaufschaos, Lichterkettengewusel,...

Da wir relativ spontan los wollten, waren wir ein wenig eingeschränkt was die Unterkunftswahl betrifft. Zumal wir für die paar Tage nicht allzuweit fahren wollten. Vor ein paar Jahren waren Herr F und ich bereits einmal in St. Peter-Ording und haben dort ein paar Tage in einem Ferienhaus verbracht. Da dies nun schon ein Weilchen her war, fiel die Entscheidung auf diesen Ort. Also alles rein ins Auto und ab gings.

Und es hat sich sooooooo gelohnt.
Sehr ruhig und kaum andere Menschen anwesend. An einem Abend verwöhnte uns die Sonne und man konnte einfach die Seele baumeln lassen. Was gibt es schöneres?






Into the light





























Nun kann Weihnachten kommen :-)

Montag, 30. November 2015

Hellotweet

Huhu?! Einer da?


Ja? Und wenn schon...Was machst du da? Schauen wir uns das doch einmal näher an...
So ungefär geht es zur Zeit im Minutentakt bei meiner Mama vor dem Küchenfenster ab. Natürlich wird dann auch immer sehr genau geschaut was da gutes gekocht äh vorbereitet wurde:



Und weil alleine Essen natürlich nicht so toll ist, holt man am Besten die ganze Familie dazu:




Und da alle Geschmäcker unterschiedlich sind und man sich abwechslungsreich ernähren sollte, muss man sich nach anderen guten Häusern umsehen - selbstverständlich in der Nähe:


 

Auch wenn es noch nicht dauerhaft friert, bekommen unsere Wintergäste schon einmal gezeigt, wo sie demnächst eine Mahlzeit finden. In der Regel sind dies Sonnenblumenkerne, Haferflocken und Futtermischungen, die im Handel erhältlich sind. Selbstverständlich werden auch Meisenknödel wie bekloppt malträtiert bis sie nicht mehr können ;-) Wenn etwas nicht mehr zur Verfügung steht, wird natürlich sofort aus allen Ecken empört gezwischert und getwietet.

Woher sie alle kommen? Keine Ahnung. Eine Erklärung wäre diese:

Im vergangengen Frühjahr war ich einen zu einem Besuch bei meiner Mama. Diese wachte morgens davon auf, dass eine Meise lautstark auf der Terrasse herumpiepste. Sie entdeckte sie, bei dem verzweifelten Versuch, Fasern aus meinem zum Lüften draußenhängenden Schal herauszuziehen. Da dies nicht auf Anhieb funktionierte, empörte sich der kleine Vogel und beschimpfte die widerspenstige Wolle - ist aber auch eine sture Faser so eine Wolle... Zum Glück konnte er sich wieder beruhigen und ist seiner Futterquelle weiterhin treu.

Habt ihr auch kleine oder große Besucher? Mit was verköstigt ihr sie?


Dienstag, 9. September 2014

Food Market Hamburg

Wer wollte schon immer einmal wissen wie es in einem Großmarkt aussieht? Woher kommen die Produkte und wer verwendet sie?
Neugierig sind wir ja alle ein wenig, daher ist es immer schön wenn man einmal die Gelegenheit erhält die Menschen und ihre Ideen dahinter kennen lernen kann.
Jedes Jahr findet daher in den hiesigen Hallen des Hamburger Großmarktes der "Food Market" statt.


 
Seit über acht Jahren kann man sich einmal im Jahr regionale Produkte in allen Formen, Farben und Varianten ansehen und vorallem probieren.
 


 




Man lernt unglaublich nette Menschen und ihre Ideen kennen und erfährt nebenbei etwas über die Vielfalt von Lebensmitteln hier in der Umgebung.


 
 
Doch nicht nur Produkte in ihrer reinen Form wurden präsentiert: unterschiedliche Gastronomen präsentierten live vor Ort ihr Können. Sehr schön fand ich, dass viele Aussteller mit Produzenten zusammenarbeiteten und direkt Produkte von ihren Kollegen verarbeiteten.



Und was gehört zum Abschluss eines guten Essens? Richtig, ein guter Kaffee und eventuell ein kleiner Schluck aus der Distillerie.
Der Herr F ist ein sehr großer Freund von gutem Espresso. Daher kam er hier auch auf seine Kosten und eine Tüte Espressobohnen durfte uns mit nach Hause begleiten.



Es war schön durch die große Halle gehen zu können. Die langen Gänge lassen einen kleine Vorstellung aufkommen, welch ein Treiben in aller Frühe stattfindet, damit wir in den Supermärkten leckere und schöne Sachen einkaufen können.



Die netten Damen von nordfreun.de haben unglaublich fleißig mit den Blumen vom Blumengroßmarkt Hamburg unendlich viele Sträuße für einen guten Zweck gebunden. Die schönen Sträuße konnten von jedem für einen frei bestimmbaren Preis erworben werden.


 
 

 
Ich war zwar am Tag zuvor erst auf dem Blumenfeld zum selbstschneiden, jedoch fand ich die Aktion so toll, dass ich schnell ein paar Begleiter mehr hatte.


Auf den Tischen in der Halle konnte man die verschiedensten Gestecke bewundern:



 Eine kleiner Überblick über die Ausbeute des Ausflugs:



Insgesamt gab es viele schöne informative Sachen zu sehen, jedoch fand ich es zwischendurch ein wenig sehr beengend in den Gängen. Dies hätte eventuell durch eine breitere Verteilung der Stände vermieden werden können. Doch es war schön zu sehen wie vielfältig der Norden ist und was man damit machen kann.
Ich bin schon gespannt auf das nächste Jahr.

Habt eine wunderschöne und leckere Woche,

Eure
Kayamika



Food Market Hamburg
jährliche Veranstaltung
Eintritt: 3,00 €